Rosacea ist eine chronisch entzündliche Hautkrankheit, welche in erster Linie das Gesicht betrifft. Zunächst äußert sie sich dort aufgrund einer leichten Rötung, die durch die permanent erweiterten feinen Äderchen der Haut verursacht wird. Dieses Frühstadium bezeichnet man ebenso als Couperose. Oft kommt die nicht ansteckende, entzündliche Hauterkrankung Rosacea bei Personen mittleren Alters vor. Im weiteren Verlauf äußert sich diese Krankheit oft aufgrund von kleinen und pickelartigen Flecken, weswegen man sie häufig mit Akne verwechselt. Jedoch tritt diese bei Jugendlichen vorwiegend während der Pubertät auf und hat völlig andere Auslöser.

Symptome

Welche Beschwerden bei einer Rosacea vorkommen, hängt davon ab, in welchem Zeitabschnitt der Erkrankung sich die betreffenden Personen befinden. Denn oft entwickelt sich eine Rosacea in Schüben weiter. Häufig fängt die Hautkrankheit mit einem vermeintlich nur leichten Erröten der Gesichtshaut an, welche dann jedoch krankheitsbedingt länger anhält. Schon in diesem Frühstadium klagen die Betroffenen über Juckreiz und Schmerzen, welche sich beide im weiteren Verlauf verstärken. Diese werden hervorgerufen aufgrund der sich entzündenden Knötchen, Eiterbläschen oder Schwellungen, welche für eine Rosacea charakteristisch sind. Später treten Hautwucherungen auf, die knotenartig ausschauen und insbesondere bei der Herrenwelt an der Nase zu sehen sind. Je nachdem, wie ausgeprägt die Beschwerden einer Rosecea sind, leiden die Patienten fast immer unter dem Hautleiden nicht zuletzt ebenso seelisch. Daher ist es umso wichtiger, die Auslöser zu kennen und sodann in der Folge zu verhindern, damit die Hauterkrankung keineswegs entstehen respektive sich verschlimmern kann.

Ursachen

Es ist in der Medizin noch keineswegs vollständig geklärt, weswegen Rosacea entsteht. Vielmehr führt man mehrere Aspekte als potenzielle Auslöser dieser Krankheit an: Dabei scheint die Vererbung eine entscheidende Rolle zu spielen, da dieses Hautleiden in einigen Familien häufig auftritt. Forscher belegten, dass insbesondere hellhäutige Personen öfter von Rosacea betroffen sind im Gegensatz zu dunklen Hauttypen. Auch ist es möglich, dass diese Erkrankung auf eine Abwehrreaktion von der Haut gegenüber den Haarbalgmilben zurückzuführen ist, welche bei den betreffenden Personen vermehrt vorkommen. Es gibt ebenso Anzeichen dafür, dass bei der Krankheit eine Störung der Immunabwehr zugrunde liegt. Daraufhin kommt es zu chronischen Entzündungen und überschießenden Reaktionen der Haut. Das Schädigen der Gesichtshaut aufgrund von Sonnenlicht, ein übermäßiger Konsum von Kaffee oder Nikotin sowie zu viel Stress im privaten oder beruflichen Bereich begünstigen die Symptome oder können sie verstärken.

Behandlung

Je nach Ausprägung auftretender Beschwerden werden unterschiedliche Phasen der Rosacea verschiedenartig behandelt. Zu Beginn der Krankheit, wenn im Gesicht nur rote Verfärbungen auftreten, ist es möglich, die Symptome mit Cremes und Lotionen zu lindern. Um jedoch keine falsche Zusammensetzung zu wählen, ist es besser, wenn man zuvor einen Arzt aufsucht. Dieser kann einen unterstützen, die Haut mithilfe der passenden Kosmetik zu beruhigen sowie Entzündungen vorzubeugen. Gut verträglich und sehr effektiv sind Produkte, welchen über einen neutralen pH-Wert und Glycerin verfügen. Man sollte Inhaltsstoffe, wie etwa Kortison vermeiden, weil diese das Hautleiden noch verschlimmern können. Die Hautärzte verabreichen bei fortgeschrittener Rosacea noch Antibiotika oder raten zu einem Eingriff mit dem Laser, damit die erweiterten Äderchen dauerhaft entfernt werden. Dadurch ist es allerdings möglich, dass Narben entstehen. Selbst wenn bei der Rosacea im stärksten Stadium eine Knollennase auftritt, kann man diese durch eine Operation korrigieren. Das ist wichtig, da mit dieser häufig Depressionen einhergehen und die Betroffenen unter ihrem Aussehen leiden.